1040 – Erste Deutsche Nordpolexpedition

1040 – Erste Deutsche Nordpolexpedition

Die Erste Deutsche Nordpolexpedition um das Jahr 1040 wird von einigen wagemutigen Seefahrern aus Friesland unternommen. Sie berichten von Gold, Zyklopen und menschenfressenden Hunden an den hohen Nordküsten. Wenn den Berichten überhaupt Glauben geschenkt werden darf, sind sie wahrscheinlich auf die Normannen gestoßen, die damals an der Ostküste Grönlands siedeln und Bronze verarbeiten.


1040: Eine Seefahrt in die Eisregion

Vornehme junge Friesen, so berichtet Adam von Bremen, fuhren über Island zur „äußersten Achse des Nordens“ und gerieten “ in den düsteren Nebel des erstarrenden Ozeans“. Es besteht der Verdacht, dass sie ganz einfach Seeräuberei betrieben. Anderseits wird in der älteren Literatur diese Fahrt als erste deutsche Entdeckungsreise angesehen. Bremen wird als Ausrüstungs- und Ausgangshafen bezeichnet. Das Unternehmen soll auch neuen Handelsplätzen und der Missionierung gedient haben.

Literatur:

  • Q1,Seite 19
  • Adam von Bremen: Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum
  •  Kohl, Johann Georg: Der erste Deutsche von der Weser aus um das Jahr 1040 veranstaltete Entdeckungsreise zum Nordpol. In: Geographische Mitteilungen 1869, S. 11-19