1912 – Knud Rasmussen – 1. Thuleexpedition

Über das Inlandeis zum Danmark Fjord in Nordgrönland
Bezeichnung: 1. Thule Expedition – Über das Inlandeis zum Danmark Fjord in Nordgrönland
von 1912 bis 1912
Nation: Dänemark
Expeditionsart : Schlittenexpedition
Aufgabe: Die Suche nach Einar Mikkelsen und Iver Iversen, zwei Dänen die auszogen um die Forschungsergebnisse der „Danmark Expedition“ – Die Tagebücher der toten Mylius Erichsen und Jörgen Brönlund – zu suchen. Eine weitere Aufgabe bestand darin geografische Messungen zu unternehmen, um die unbekannten Küsten Nordgrönlands kartografisch festzulegen.
Teilnehmer:
  • Peter Freuchen
  • Inukitsoq (Inuit)
  • Uvdloriaq (Inuit, Hundeführer) (Er war auch der Schwiegervater von Peter Freuchen, der seine Tochter Narvana geheiratet hatte. Q13 S.46
Fahrzeuge:  Schlitten
Beschreibung:
Knud Rasmussen und seine Begleiter brechen am 14.April 1912 von dem Siedlungsplatz „Nepe“ auf und beginnen den Aufstieg auf des Inlandeis. Im Mai finden sie die Überreste der beiden verschollenen Teilnehmer der „Danmarkexpedition“. In der Nähe des Fundortes entdecken sie zwei Steinwarten und suchen bei ihnen nach den Tagebüchern oder anderen Hinweisen auf das was geschehen war. Doch sie finden nichts – Was Rasmussen nicht wusste war, das die Männer nach denen sie suchten (Mikkelsen und Iversen) die Tagebücher gefunden hatten und sie ohne eine Nachricht haben mitgehen lassen, wie sich erst später heraus stellte. Knud Rasmussen hatte das für undenkbar gehalten.Nun musste der zweite Teil, der Expedition angegangen werden, die Kartierung des Peary Kanals. Die Fahrt ging weiter entlang des Independence Fjords. Als sie die Stelle erreichten, welche Peary beschrieben hatte, stellte sich heraus, das es einen Peary Kanal nicht gibt, ein mächtiger Gletscher verband stattdessen Grönland mit dem Peary Land. Dies war eine neue Entdeckung, mit der man nach Hause fahren konnte.
Freuchen kartografierte die Umgebung, während die Anderen damit beschäftigt waren, die Fleischvorräte für die Heimreise zu beschafen. Bei der Jagd verletzte sich Rasmussen und er konnte sein Bein nur unter starken Schmerzen bewegen. Am 22. Juli war das Bein vollständig steif. Freuchen diaknostizierte einen eingeklempten Nerv im Rücken von Rasmussen. Schon nach acht Tagen aber konnte zum erstaunen von Freuchen, Rasmussen wieder im Lager umherhumpeln. Nach einpaar weiteren Tagen traten sie die Rückfahrt nach Thule an. Als sie in Thule ankamen gab es für sie eine Überraschung, Mikkelsen und Inversen waren unbeschadet von ihrer Expedition zurück gekehrt, sie hatten auch die Tagebücher von Erichsen und Brönlund gefunden, die sich in der Steinwarte befunden hatten, welche Rasmussen ebenfalls enteckt hatte. Die Kartierung von Nordgrönland war jetzt noch nicht abgeschlossen, sie sollte von Rasmussen in weiteren Expeditionen durchgeführt werden.
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