1921 – 1924 – 5. Thule Expedition – Knud Rasmussen

Bezeichnung: 5. Thule Expedition  – Dänisch – ethnologische Expedition in die Nordamerikanische Arktis
von 1921 bis 1924
Nation: Dänemark
Expeditionsart : Schlittenexpedition
Aufgabe:  Alle noch existierenden Inuit-Stämme aufsuchen – eine 3000 Kilometer lange Reise von Grönland bis Alaska mit Hundeschlitten. Längste Schlittenreise in der Arktisforschung.
Teilnehmer:
  • Peter Freuchen (Kartograph, Biologe)
  • Therkel Mathiassen (Archäologe, Kartograph)
  • Kaj Birket-Smith (Ethnologe, Geograph)
  • Helge Bangstedt (wissenschaftlicher Assistent)
  • Jacob Olsen (Missionar)

 

Inuit:

 

  • Iggianguaq (Bester Jäger, er starb später an der Spanischen Grippe die auch hier im hohen Norden herrschte)
  • Arnarulunguaq
  • Arqioq
  • Arnanguaq
  • Nasaitordluarssuk (Bootsmann, er nahm auch an der 2.Thule Expedition teil)
  • Aqatsaq
  • Qavigarssuaq
Fahrzeuge: Schiff, Hundeschlitten
Kurzfassung:
Rasmussen wollte die Herkunft der Inuitbevölkerung erforschen und klären ob die Ureinwohner Grönlands von Nordamerika eingewandert sind. Zu desen Zweck startete er seine Forschung in Hudson Strasse genauer in Repuls Bay auf der Melville Halbinsel, nicht zu verwechseln mit der Melvillinsel, die weiter im Norden liegt. Man kann die Expedition in zwei Phasen einteilen. Die Erste Phase: archäologische – und ethnologische Forschung auf der Melville Halbinsel und deren Umgebung. Die Zweite Phase: Rasmussen plant eine Schlittenreise entlang der Nordküste Kanadas bis nach Alaska und wen möglich bis nach Sibiren. Sie soll dem Studium der Inuitbevölkerung in diesen Gegenden dienen.
Beschreibung:
Der Beginn der Expedition stand unter keinem guten Stern. Das Schiff „Søkongen“ (Seekönig), war ein 100 t Dampfer, der speziel für die arktischen Gewässer gebaut wurde, er lief mit einem Teil der Expeditionsausrüstung am 27. Mai 1921 in Kopenhagen aus. Rasmussen und Freuchen verließen zusammen mit Therkel Mathiassen und Kaj Birket-Smith am 18. Juni 1921 Kopenhagen auf dem Passagierdampfer „Bele“ in Richtung Upernavik. Auf ihrer Fahrt nach Upernavik lief die „Bele“ auf Grund und schlug leck. Daraufhin wurde ein Großteil der Expeditionsausrüstung beschädigt. Das Schiff „Island“, des dänischen Königs befand sich glücklicherweise in der Nähe, der Unglücksstelle und konnte Menschen und Ausrüstung an Bord nehmen. Am 2.August erreichte der „Søkongen“die Stadt Thule. Auch auf Grönland bricht die Spanische Grippe aus und viele Inuit fallen ihnen zum Opfer. Auch die Expedition ist von der Grippe betroffen, die Frau von Peter Freuchen, Narvana, stirbt an der Epidemi ebenso wie der beste Jäger im Team, Iggianguaq.
Trotz aller Wiedrigkeiten sticht die Expedition am 7. September 1921 , von Upernivik, mit dem Schiff „  Søkongen „ in Richtung Hudson Strasse in See. Sie durchfahren die Hudson Strasse gelangen in den Fox Kanal mit Kurs auf die Melville Halbinsel. Nach der Durchfahrt durch die „Frozen Strait“ gelangen sie am Endes zur kleinen Insel, der „Dänen Insel“.
Hier schlägt die Expedition ihr Basislager auf und nennt es „Blasebalg“. Auf der Insel und in der Umgebung gibt es reichlich Wild und somit ist die Nahrungsmittel-Versorgung für die Expedition gesichert.
Weiterer Text in Vorbereitung !