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  • 1606 – James Hall – 2.Grönlandfahrt

    1606 – James Hall – 2.Grönlandfahrt

    • James Hall wurde in England geboren und starb 1612 auf Grönland.
    • In Dänemark war James Hall unter dem Namen „Jacob Hald“ bekannt.
    • Er befehligte drei Expeditionen des dänischen Königs Christian IV nach Grönland.

    Aufgabe: Abbau von Silber für den dänischen König Christian IV.

    • Kapitän: Godske Lindenow

    Schiffe:

    • Angelibrand1 ,40 t, in England im Jahr 1605 gekauft, Besatzung: sechzehn Matrosen.2
    • Rytteren , eine Pinasse.3

    1 Das Schiff hieß ursprünglich „Gilliflower“, aber auf der Reise nach Dänemark wurde es vermutlich wegen irgendeines Brandes „Angliæ Brandt“ genannt, was später zu „Angelibrand“ wurde

    2 Q81 S.197

    3 Q81 S.197


  • 1619 – 1620 Jens Munk – Nordwestpassage

    1619 – 1620 Jens Munk – Nordwestpassage

    Beginn: 9.Mai 1619 auslaufen aus Kopenhagen
    Schiffe:

    • „Lamprenen“ – eine Jacht
    • „Enhiørningen“ (Einhorn) – eine Fregatte – (Der dänische Köng Christian der IV taufte das Schiff auf diesen Namen, weil im Jahr des Stapellaufs (1605) bei Island ein Narwal gefunden wurde, der ein extrem langes Horn besaß.)

    Mannschaft: insgesamt 64 Mann

    • Movritz Stygge †12.04.1620
    • William Gorden 1. Steuermann auf der „Enhiørningen“ †08.04.1620

    Beschreibung:

    Einer der ersten wichtigen Seefahrer im Eis war der Däne Jens Munk (1579 – 1628), der im Auftrag des dänischen Königs Christian IV. den Auftrag bekam, den Seeweg von der Hudsonbai in den Stillen Ozean zu finden.

    Mit mangelhaften Navigationsgeräten ausgestattet verfehlte er jedoch die Hudsonstraße und musste bei Munkhavn überwintern.

    Von 64 Leuten überlebten nur drei Seeleute einschließlich Munk, die 1620 die Rückfahrt nach Norwegen schafften.

    Anmerkung:

    Im Original erhaltenen Bordbuch gibt es Randbemerkungen die in der Gedruckten Version nicht vorhanden sind, die Auskunft geben über den katastrophalen Zustand der Mannschaft im Jahr 1620, sie lauten wie folgt:

    • 20. Februar, 21 Leichen
    • fünf Tage später, 22 Leichen
    • 9. März , 26 Leichen
    • 1. April, 34 Tote
    • 16. April, 47 Tote
    • 6. Mai, 53 Tote
    • 4.Juni, 61 Tote – der Tag der letzten Eintragung ins Bordbuch

    Die Letzten Zeilen die Jens Munk am 4. Juni 1620 ins Bordbuch schrieb:

    Da ich nun keine Hoffnung mehr habe, in dieser Welt länger leben zu können, so bitte ich in Gottes Namen, falls Christenmenschen hierher gelangen sollten, meine armseligen Gebeine und die der anderen, die sich hier befinden, in die Erde zu senken – Gott im Himmel wird es lohnen – und diese Relation (1)  meinem gnädigsten Herrn und König zuzustellen (denn jedes Wort darin entspricht der Wahrheit), damit meine großen Anstrengungen und mein jämmerlicher Tod meiner armen Frau und meinen Kindern nützen mögen.Hiermit der Welt Gute Nacht und meine Seele in Gottes Hand.“

    Jens Munk

    Quelle: Q81
    (1) - Aufzeichnungen
    
    


  • 1607 – James Hall – 3.Grönlandfahrt

    1607 – James Hall – 3.Grönlandfahrt

    • James Hall wurde in England geboren und starb 1612 auf Grönland.
    • In Dänemark war James Hall unter dem Namen „Jacob Hald“ bekannt.
    • Er befehligte drei Expeditionen1 des dänischen Königs Christian IV nach Grönland.
    • Aufgabe: Abbau von Silber für den dänischen König Christian IV.

    Kapitän: Carsten Richardson

    Schiffe:

    • Angelibrand2 ,40 t, in England im Jahr 1605 gekauft, Besatzung: sechzehn Matrosen.

    Rytteren , eine Pinasse3

    1Expeditionen von James Hall im Auftrag des dänischen Königs – 1605,1606,1607

    2Das Schiff hieß ursprünglich „Gilliflower“, aber auf der Reise nach Dänemark wurde es vermutlich wegen irgendeines Brandes „Angliæ Brandt“ genannt, was später zu „Angelibrand“ wurde

    3Q81 S.197