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  • 1850 – 1854 Robert McClure – Nordwestpassage von West nach Ost

    1850 – 1854 Robert McClure – Nordwestpassage von West nach Ost

    1850 vom Pazifik aus über die Beringstraße gestartet, hindert ihn dichtes Treibeis bei Banks Island allerdings an der vollständigen Durchquerung der Passage mit dem eigenen Schiff.

    Zwei lange Winter verbringen er und seine Männer im Eis, ehe es ihnen mithilfe von Schlitten und später per Schoner gelingt die komplette Route zu absolvieren. Im April 1852 erreichte er den Winterhafen von Francis McClintock und kehrte dann mit dem Geschwader Edward Belchers 1854 zurück nach England.

    Dort angekommen sind McClure Ruhm und Reichtum sicher. Als erster Europäer hat McClure die Nordwestpassage komplett bereist und erhält dafür nicht nur Lob und Anerkennung sondern auch eine Belohnung von 10.000 Pfund.

    Fazit:
    25.Okt. 1850 – Robert McClure entdeckt als Kapitän der (“HMS Investigator“) die Schlüsselstelle zur NW-Passage (mit an Bord, ist der deutsche Herrnhuter Prediger Johann August Miertsching als Dolmetscher für Inuitsprachen). Robert McClure hat mit seinem Expeditionsschiff Investigator auf etwa 120° westlicher Länge endlich das letzte noch fehlende Mosaiksteinchen der Nordwestpassage gefunden.

    Anmerkung:
    Kleine Makel an seiner Tour vom Atlantik in den Pazifik jedoch bleiben: Er hat die Passage von West nach Ost und damit in der „falschen“ Richtung und vor allem nicht der ganzen Länge nach auf einem einzigen Schiff absolviert…

    Siehe auch:

    1852 – 1854 Edward Belcher – Franklin Suchexpedition


  • 1846 – John Rae 2.Reise im Jahre 1846

    1846 – John Rae 2.Reise im Jahre 1846

    John Rae begleitet John Richardson bei einer Expedition, die zu Fuß mit 42 Mann und fünf Booten ausgeführt wurde, zur Aufsuchung der Nordwestpassage im Gebiet des Mackenzie-Flusses des weiteren wurde nach der verschollenen Franklin Expedition gesucht. Nach der Heimreise von John Richardson leitete Rae die Expedition weiter und erkundete das Gebiet der Victoria-Insel und die nach ihm benannte Rae-Straße.


  • 1833 – 1835 – George Back

    1833 – 1835 – George Back

    Leitung: George Back
    Bezeichnung: Expedition zur Aufsuchung von John Ross
    Auftrag: Aufsuchung des als verunglückt gehaltenen John Ross

    Beschreibung:

    Eine Expedition zur Aufsuchung des für verunglückt gehaltenen Kapitäns John Ross. George Back erreichte am 8. August das am Großen Sklavensee gelegene Fort Resolution und entdeckte am 26. August den aus dem östlichen Ende des Sees abfließenden mächtigen Back River.

    Da Back im April 1834 die Nachricht erhielt, dass Kapitän John Ross in England angekommen sei, beschloss er, sich gegen das Arktische Meer zu wenden. George Back fuhr am 7. Juli den Back River hinunter und erreichte am 29. Juli das Eismeer, welches aber mit Eis so bedeckt war, dass er nur bis 68° 13′ nördl. Br. vordringen konnte. Back nannte die entdeckte Gegend König Wilhelms IV.-Land und nahm davon für England Besitz. Nachdem er noch im Sommer 1835 seine Nachforschungen im Eismeer fortgesetzt hatte, kehrte er nach England zurück.

    Die Resultate dieser Reise, auf welcher Back über 1500 km neues Land durchzogen hatte, waren zwar sehr dürftig, haben aber mit zur Suche einer Nordwestpassage beigetragen.


  • 1829 – 1833 – John Ross und James Clark Ross – Nordwestpassage

    1829 – 1833 – John Ross und James Clark Ross – Nordwestpassage

    Teilnehmer:

    Fahrzeug: Victory (Raddampfer)

    Das Schiff erwarb John Ross mit dem Geld von Felix Booth, 1828 in Liverpool, bis dahin wurde das Schiff als Paketboot zwischen Liverpool und der Insel Man eingesetzt. John Ross ließ das Schiff umbauen und erreichte im November 1828 London. Die Dampfmaschine erwies sich als völlig ungeeignet, da sie ständig durch Defekte ausfiel!

    Finanzierung: Diese zweite Reise von John Ross wurde von dem Brauereibesitzer Felix Booth (2) finanziert, er stellte auch den Raddampfer „Victory“ zur Verfügung.

    Chronologie:

    • 23.05.1829 – Start der Expedition in London.
    • 30.05.1829 – Defekt der Maschine.
    • 01.06.1829 – Defekt der Maschine.
    • 04.06. – 06.06.1829 – In der Bucht von Douglas (Insel Man) vor Anker zur Reperatur der Maschine.
    • 28.06.1829 – 35°WL – 200 Seemeilen von Grönland.
    • 13.07.1829 – 45 Seemeilen vor Grönland, erste Eisberge gesichtet.
    • 23.07.1829 – Erreichen von Holsteinborg (heute: Sisiniut (3) – Grönland) Empfang von Gouverneur Kall.
    • 07.08.1829 – Einfahrt in den Lancastersund.
    • 12.08.1829 – Erreichen der Stelle an der 1826 (4) die “Fury“ Schiffbruch erlitt (Prince Regent Inlet b.z.w. Sommerset Island) ⇒ 1825 – 1826 3.Expedition von William Edward Parry
    • 13.08.1829 – Erreichen der Zelte der Expedition ⇒1825 – 1826 3.Expedition von William Edward Parry
    • 13.09.1929 – Mondfinsternis.

    1.Überwinterung

    • Oktober 1829 – Die Victory friert ein. (69°59’N)
    • 20. 01.1830 – Die Sonne geht zum erstenmal auf. Am Abend stirb der Waffenschmied, James Marslin im Alter von 45 Jahren.
    • Ende März 1830 – Das Eis beginnt aufzubrechen. Aber das Schiff kommt nicht frei.
    • März – August 1830 – Schlittenfahrten und die Entdeckung der Boothia Insel (5)
    • 01.08.1830 – Das Eis bricht auf, die Victory kommt aber erst am 15.September vom Eis frei.
    • 15.09.1830 – Die Victory schafft es 3 Seemeilen weit zu fahren, dann sitzt sie wieder im Eis fest! (Die 2.Überwinterung beginnt).

    2.Überwinterung

    • 15.09.1930 – Die 2. Überwinterung beginnt.
    • 26.01.1831 – Die ersten Sonnenstrahlen erreichen das Schiff.
    • 16.05.1831 – James Clark Ross bricht mit Schlitten auf, um den magnetischen Nordpol zu finden.
    • 03.06.1831 – Der Magnetpol wird auf 70°05’17“N, 96°46’45“W gefunden und mit Steinpyramiden gekennzeichnet.
    • 13.06.1831 – James Clark Ross erreicht wieder die Victory
    • Der Juli war im Vergleich zu den anderen Jahren sehr kalt, selten stieg die Temperatur über den Gefrierpunkt. In dieser Zeit wurden von James Clark Ross die Kontakte zu den Inuit gepflegt.
    • 16.07.1831 – Dieser Tag war der wärmste in diesem Jahr, die Temperaturen stiegen auf über 10°C !
    • 28.08.1831 – Die Victory kommt aus dem Eis frei.
    • 29.08.1831 – Die Victory friert wieder ein, Die 3.Überwinterung beginnt.

    3.Überwinterung

    • 10.01.1832 – Der seit langem schwerkranke James Dixon stirbt.
    • 23.04.1832 – Die gesamte Mannschaft macht sich mit Schlitten auf in Richtung der Reste der „Fury“ und transportiert auch die Boote auf diesen.
    • In der Zeit bis zum endgültigen verlassen der Victory wurden so viele Dinge wie möglich von der Victory geborgen und an den Strand der Fury gebracht.
    • 27.05.1832 – Ross musste sein Schiff aufgeben, weil es durch das Eis stark beschädigt wurden war und es nicht die geringste Aussicht gab, das sie auch in Zukunft wieder frei kommen könnte. – Die Mannschaft hielt einen letzten Gottesdienst auf der Victory ab und verließ das Schiff.
    • Das der Abschied schwer fiel kann man erahnen wenn man liest was John Ross in sein Tagebuch geschrieben hat:

      “Es war das erste Schiff, das ich aufgeben musste, nachdem ich 42 Jahre hindurch auf insgesamt 36 Schiffen Dienst getan hatte. Mir kam es vor, als trennte ich mich von einem alten Freund“.

    • Er zog mit der Mannschaft zurück zu den Trümmern der Fury.
    • 01.07.1832 – Die Reste der Fury werden am „Furystrand“ erreicht. Hier ergeht der Befehl: Aus Ihren Resten ein Haus, für den Winter, zu bauen. Außerdem wurde soviel Proviant von der Fury, wie möglich geborgen und an Land gebracht. Das Haus das sie bauten erhielt den Namen:„Sommerset-Haus“, da sich die Stelle an der es stand, auf des Sommerset Insel befand.
    • 01.08.1832 – Die Truppe mach sich auf um in Richtung Baffin-Bucht um dort mit Glück auf einen Walfänger zu treffen.
    • 24.09.1832 – An diesem Tag verließen die Männer die Baffin-Bucht, die sie zu Anfang September erreicht hatten, weil keine Hoffnung mehr auf ein Schiff bestand. Sie gingen wieder zurück zum „Furystrand“.
    • 06.10.1832 – Sie erreichen Sommerset-Haus am Furystrand.
    • Die vierte Überwinterung beginnt.

    4.Überwinterung

    • Januar: Das Wetter ist erbärmlich, alle leiden unter den Umständen.
    • Der Zimmermann stirbt im Februar, der Mut der Mannschaft sinkt weiter.
    • Am 19. April 1833 wurden die Vorbereitungen für die „Sommerreise“ getroffen, es mussten so viele Lebensmittel zu den Booten, die sich in der Baffin-Bucht befanden, gebracht werden damit die Mannschaft bis Ende Oktober davon leben konnte.
    • 14.08.1833 – Die Mannschaft lässt die Boote in der Baffin-Bucht zu Wasser, weil sich offenes Wasser zeigt, und eine Fahrt zu ihrer Rettung durch ein vorbeikommendes Schiff gewagt werden soll.
    • 17.08.1833 – Die Boote überqueren den Prince-Regent-Sund und ziehen die Boote aus dem Wasser. Eine Ruderzeit von über 12 Stunden lag hinter ihnen.
    • 25.08.1833 – Die Boote werden erneut zu Wasser gelassen und es wird 12 Stundenlang bei Windstille gerudert, dann werden die Boote wieder an Land gezogen.
    • 26.08.1833 – Gegen 4 Uhr morgens glaubte David Wood, der gerade Wache hatte, ein Schiff zu sehen und alarmierte James K. Ross. Die Boote wurden sofort zu Wasser gelassen und die Männer ruderten auf das Schiff zu. insgesamt sahen die Männer drei Schiffe an diesem Tag, die ersten zwei konnten sie nicht erreichen b.z.w. sich nicht aufmerksam genug machen. Beim dritten Schiff, der HMS Isabella (7) aus Hull wurden sie gesehen und an Bord geholt. Der Kapitän der HMS Isabella war Kapitän Humphreys.
    • – SIE WAREN GERETTET –
    • 30.09.1833 – Die Isabella verlässt mit den Geretteten die Davisstraße und erreicht in 12 Tagen Großbritannien.

    Als die Expedition 1833 zu Ende geht, hatte sie viermal im Eis überwintert und war damit die längste bekannte Arktisreise aller Zeiten.

    1) – Der Neffe von John Ross, er nahm auch an der ersten Expedition 1818 teil.

    2) – Der Golf von Boothia wurde von dem schottischen Polarforscher John Ross nach Sir Felix Booth benannt, dem Geldgeber seiner zweiten Expedition zur Entdeckung der Nordwest-Passage. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Golf_von_Boothia

    3) – Sisimiut (dänisch Holsteinsborg) ist mit einer Bevölkerungszahl von 5.571 (Stand 2012) die zweitgrößte Stadt Grönlands.

    5) – Benannt nach dem Finanzierer der Expedition Felx Booth

    6) – Q10 S.207

    7) – Die HMS Isabella aus Hull stand früher schon einmal unter dem Kommando von James Clark Ross!


  • 1824 – 1825 3.Expedition von William Edward Parry

    1824 – 1825 3.Expedition von William Edward Parry

    Bezeichnung: 3. Expedition – William Edward Parry
    Auftrag: Erforschung der Nordwestpassage, Durchführung von magnetischen und astronomischen Experimenten.
    Expeditionsleiter: William Edward Parry (Kapitän)
    Expeditionsteilnehmer:

    • Francis Crozier
    • James Clark Ross
    • Horatio Thomas Austin

    Expeditionsfahrzeuge:

    • HMS Fury
    • HMS Hecla

    Ausführliche Beschreibung:

    Die HMS Fury ging bei Somerset Island verloren, die Mannschaft der Fury konnte auf die Hecla überwechseln und mit ihr die Heimreise antreten.

    Im Oktober 1825 erreichen die die Heimat.


  • 1821 – 1823 2. Expedition von William Edward Parry

    1821 – 1823 2. Expedition von William Edward Parry

    Leitung: William Edward Parry
    Bezeichnung: 2. Expedition – William Edward Parry
    Auftrag: Erkundung der Nordwestpassage
    Expeditionsteilnehmer:

    • Francis Crozier, Midshipman , England
    • James Clark Ross, Midshipman,England

    Expeditionsfahrzeuge:

    • HMS Fury
    • HMS Hecla

    Ausführliche Beschreibung:

    Von 1821 bis 1823 unternahm Parry mit den Schiffen HMS Fury und HMS Hecla eine zweite Arktis-Expedition und verbrachte zwei Jahre auf der Melville-Insel, auf der er wissenschaftliche Beobachtungen, unter anderem auch über die Lebensweise der Inuit, anstellte. Auch diesmal gelang ihm die Durchquerung des Kanadisch-arktischen Archipels nicht.

    Literatur:

    „Journal of a second voyage for the discovery of a North-West passage from the Atlantic to the Pacific (1824“).

    SieheGooglebooks:

    Google books


  • 1818 – John Ross + David Buchan Nordwestpassage

    1818 – John Ross + David Buchan Nordwestpassage

    Zeitraum: vom 4. April bis zum 18. November 1818.

    Anmerkung:

    Im April 1818 ließ die britische Marine zwei Expeditionen mit jeweils zwei Schiffen in die Arktis auslaufen.

    1.Expedition: John Ross soll von der Baffin-Bai aus in das Eis vorstoßen.

    Schiffe:

    • HMS Isabella (385t) (John Ross),
    • HMS Alexander (252t) (Edward Parry)

    John Ross gelangt zusammen mit James Clark Ross (Der Neffe von John Ross) und seinem Schiff HMS Isabella und dem zweiten Schiff unter Parry soweit in die NW-Passage , dass sie den 80. Breitengrad passieren, und die Beobachtungen von William Baffin, die er 200 Jahre zuvor gemacht hatte, sich bestätigen. Aber Aufgrund einer optischen Täuschung – Kommandant Ross glaubt, eine Gebirgskette versperrt den Schiffen den Weg – bricht Ross den Vorstoß ab. – Der Leutnant, William Edward Parry kann Ross jedoch nicht von seinem Irrtum abbringen. Und so trafen auch sie im November in England ein.

    2.Expedition: David Buchan (sein Stellvertreter war John Franklin).

    Auftrag: David Buchan soll zwischen Grönland und Spitzbergen aus in das Eis vorstoßen.

    – Beide sollen dann über den Nordpol segeln und weiter bis in den Stillen Ozean weiterfahren.-

    Schiffe:

    • HMS Dorothea (380t) (David Buchan),
    • HMS Trent (250t) (John Franklin)

    Buchan erreicht den 80. Breitengrad und gerät in heftige Stürme. Darauf bricht er das Unternehmen bei Grönland ab. Ihn und seine Offiziere hat der Mut verlassen.

    Nur einer ist mit dem Abbruch nicht einverstanden: Der damals 32jährige Leutnant John Franklin, der schon über die halbe Welt gesegelt ist und sich als hervorragender Seemann und tapferer Soldat bei verschiedenen Gelegenheiten bewährt hat.

    Am 22.Oktober 1818 trafen Buchan und Franklin in England ein.

    Ein weiterer Offizier war Frederick William Beechey.

    Anmerkung:

    Digitalisiertes Buch der Reise 1818: Entdeckungsreise nach den nördlichen Polargegenden im Jahr 1818, in dem königl. Schiffe Alexander unter dem Befehle des Lieutenant und Commander W. E. Parry, Wien 1826

    – Link :http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN508342821&DMDID=DMDLOG_0001&LOGID=LOG_0001&PHYSID=PHYS_0001


  • 1619 – 1620 Jens Munk – Nordwestpassage

    1619 – 1620 Jens Munk – Nordwestpassage

    Beginn: 9.Mai 1619 auslaufen aus Kopenhagen
    Schiffe:

    • „Lamprenen“ – eine Jacht
    • „Enhiørningen“ (Einhorn) – eine Fregatte – (Der dänische Köng Christian der IV taufte das Schiff auf diesen Namen, weil im Jahr des Stapellaufs (1605) bei Island ein Narwal gefunden wurde, der ein extrem langes Horn besaß.)

    Mannschaft: insgesamt 64 Mann

    • Movritz Stygge †12.04.1620
    • William Gorden 1. Steuermann auf der „Enhiørningen“ †08.04.1620

    Beschreibung:

    Einer der ersten wichtigen Seefahrer im Eis war der Däne Jens Munk (1579 – 1628), der im Auftrag des dänischen Königs Christian IV. den Auftrag bekam, den Seeweg von der Hudsonbai in den Stillen Ozean zu finden.

    Mit mangelhaften Navigationsgeräten ausgestattet verfehlte er jedoch die Hudsonstraße und musste bei Munkhavn überwintern.

    Von 64 Leuten überlebten nur drei Seeleute einschließlich Munk, die 1620 die Rückfahrt nach Norwegen schafften.

    Anmerkung:

    Im Original erhaltenen Bordbuch gibt es Randbemerkungen die in der Gedruckten Version nicht vorhanden sind, die Auskunft geben über den katastrophalen Zustand der Mannschaft im Jahr 1620, sie lauten wie folgt:

    • 20. Februar, 21 Leichen
    • fünf Tage später, 22 Leichen
    • 9. März , 26 Leichen
    • 1. April, 34 Tote
    • 16. April, 47 Tote
    • 6. Mai, 53 Tote
    • 4.Juni, 61 Tote – der Tag der letzten Eintragung ins Bordbuch

    Die Letzten Zeilen die Jens Munk am 4. Juni 1620 ins Bordbuch schrieb:

    Da ich nun keine Hoffnung mehr habe, in dieser Welt länger leben zu können, so bitte ich in Gottes Namen, falls Christenmenschen hierher gelangen sollten, meine armseligen Gebeine und die der anderen, die sich hier befinden, in die Erde zu senken – Gott im Himmel wird es lohnen – und diese Relation (1)  meinem gnädigsten Herrn und König zuzustellen (denn jedes Wort darin entspricht der Wahrheit), damit meine großen Anstrengungen und mein jämmerlicher Tod meiner armen Frau und meinen Kindern nützen mögen.Hiermit der Welt Gute Nacht und meine Seele in Gottes Hand.“

    Jens Munk

    Quelle: Q81
    (1) - Aufzeichnungen
    
    


  • 1615 Robert Bylot – Nordwestpassage

    1615 Robert Bylot – Nordwestpassage

    Leiter: Robert Bylot
    Auftrag: Finden und erkunden der Nordwestpassage.
    Expeditionsteilnehmer:

    • William Baffin, Steuermann

    Fahrzeug: HMS Discovery

    Beschreibung:

    Die Expedition passiert die Hudsonstraße und es wurde die Südküste der Baffin-Insel kartiert.

    Auch diese Expedition war nicht von Erfolg gekrönt, Baffin und Bylot stellten durch die Beobachtung der Gezeiten fest, das das es sich bei dem Foxbecken um ein Binnenmeer handeln müsse. die Einfahrt in die Nordwestpassage muß an anderer Stelle fortgesetzt werden.

    Nach dieser enttäuschenden Feststellung trat die Expedition die Heimreise an.


  • 1614 – William Gibbons – Nordwestpassage

    1614 – William Gibbons – Nordwestpassage

    Leitung: William Gibbons

    Auftrag: Finden der Nordwestpassage

    Expeditionsteilnehmer:

    • Robert Bylot
    • 14 Mann + 2 Jungen

    Expeditionsfahrzeuge: HMS Discovery (70t.)

    Chronologischer Ablauf:

    Datum:

    Beschreibung:

    16.03.1614

    Abfahrt in London.

    06.05.1614

    Die Expedition erreicht Grönland.

    30.07.1614

    Robert Bylot lässt Segel zur Heimreise setzen.

    08.09.1614

    Die Expedition erreicht Plymouth.

     

    Beschreibung: Diese Expedition war ein totaler Fehlschlag, da die Hudsenstraße von einer Eisbarriere blockiert wurde.

    Daraufhin kehrte die Expedition vorzeitig nach England zurück.

    Quellen:

    • Überwiegend : http://de.wikipedia.org
    • Exploring Polar frontiers: A – L, Band 1 von William James Mills.